Talentmanagement

Mitarbeiterzufriedenheit als Trend in der HR-Strategie

Talent Management

Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt lassen einen Punkt immer weiter in den Fokus der HR-Tools rücken: die Mitarbeiterzufriedenheit. Diese soll dafür sorgen, die Identifikation mit einem Job und dem Unternehmen zu erhöhen und dadurch auch die Abläufe innerhalb des Betriebs verbessern. Es handelt sich somit dabei um einen Grundstein des Unternehmenserfolgs und der Personalübersicht.

 

Stickwort „Workforce Wellness”: Funktionieren Workforce Wellness Programme für Mitarbeiter? 

Ein wichtiges Stichwort in der aktuellen Diskussion um Mitarbeiterzufriedenheit ist die sogenannte Workforce Wellness. Hierbei handelt es sich um die betriebliche Gesundheitsförderung oder direkte Maßnahmen, um gesundes Arbeiten im Job zu ermöglichen. Der schon jetzt große Erfolg der Industrie ist vor allem in Zahlen aus den USA abzulesen, wo sie 9 Milliarden Dollar Umsatz einfährt. In einer Studie der SFM gab ein Drittel der Teilnehmer an, ein Workforce Wellness Programm anzubieten. Andere Studien kamen gar zu einem Ergebnis von 73 % aller Unternehmen, die sich solchen Programmen verschrieben haben. Insbesondere die großen Konzerne folgen dem Trend und schätzen die Entwicklung wert. 

Die offensichtlichen Vorteile für den Mitarbeiter liegen darin, dass dieser Gesundheitserziehung, Vorsorgeuntersuchungen, Gewichtsreduzierung und Fitnessstudios vor Ort erhält. Doch auch statistisch gesehen lohnt sich die Einführung von Workforce Wellness für das Unternehmen selbst. Als eines der wichtigsten HR-Tools sorgt es dafür, dass in der Personalübersicht bis zu 60 % weniger Gesundheitskosten für das Unternehmen anfallen. Gut designte Programme bieten über die Jahre hinweg sogar einen positiven ROI. 

 

Warum Workforce Wellness so wichtig ist 

Die Workforce Wellness ist in den HR-Tools vor allem deswegen so wichtig, weil es sich in der Entscheidung für oder gegen einen Job um einen immer bedeutenderen Punkt handelt. Sobald die besten Angestellten gefunden und verpflichtet wurden, müssen sie außerdem im Team gehalten werden. Workforce Wellness ist hierbei ein gutes Argument, das für Beständigkeit innerhalb des Unternehmens und der Personalübersicht sorgt. Insbesondere die veränderte Orientierung von Unternehmen hinsichtlich der Arbeitskräfte ist dabei zu bedenken. Setzten sich Teams früher fast ausschließlich aus Vollzeitangestellten zusammen, sind Teilzeitangestellte und Freelancer als Ergänzungen längst die Norm. Durch die Förderung der Gesundheit werden auch die Mitarbeiter zufriedengestellt, sodass sich so eine Win-win-Situation ergibt. 

 

Gesundheitsprogramme 

Die Jagd nach Talenten macht einen großen Anteil der HR-Tätigkeit im Jahr 2019 aus. Nach der erfolgreichen Einstellung geht es vor allem darum, sie langfristig zu halten. Das gelingt jedoch nur dann, wenn sie sich im Unternehmen geschätzt und glücklich fühlen. Zum Erreichen dieser Punkte können Gesundheitsprogramme eingesetzt werden. Diese fördern die physische und psychische Einstellung der Mitarbeiter, sodass eine positive Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer entsteht. 

 

Workforce Wellness auch für den Mittelstand möglich 

Selbst für den Mittelstand ist die Workforce Wellness umsetzbar, indem zum Beispiel Mitgliedschaften im Fitnessstudio vor Ort angeboten werden. Diese führen dazu, dass sich der Angestellte keine Sorgen um die teils hohen Mitgliedsbeiträge machen muss, die ansonsten für ihn anfallen würden. Vielmehr kann er seine Arbeit erledigen und im Anschluss entspannt trainieren. Andere Kurse rund um Gesundheitsthemen stehen an geeigneten Stellen ebenfalls an der Tagesordnung. 

Ein weiterer entscheidender Punkt sind flexible Arbeitszeiten, welche der Effektivität nicht schaden, aber trotzdem Rücksicht auf die Familie zulassen. All diese Angebote führen dazu, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen und sich eher mit dem betroffenen Unternehmen identifizieren. Der sogenannte People Coach wird deshalb als HR-Tool immer beliebter. Er sorgt dafür, dass die Unterstützung der Mitarbeiter gewährleistet ist. Dazu gehört insbesondere auch die soziale Komponente, die bei zunehmendem Home Office, mobiler Arbeit und den flexiblen Bedingungen zum Teil auf der Strecke bleibt. 

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